
Worum geht es?
Deutschland verfügt im internationalen Vergleich weiterhin über ein vergleichsweise gut ausgebautes soziales Sicherungs- und Infrastruktursystem, das jedoch hinter den wachsenden Bedarfen zurückbleibt.
Die Stadt Leipzig setzt in ihrem Haushalt weiterhin einen starken Schwerpunkt auf soziale Belange. Besonders im Bereich der freiwilligen Leistungen – also dort, wo Kommunen über gesetzliche Verpflichtungen hinaus Angebote gestalten können – investiert die Stadt im Vergleich zu vielen anderen Kommunen überdurchschnittlich. Dennoch besteht weiterhin ein erheblicher Investitionsstau im Bereich der sozialen Infrastruktur.
Das Problem ist, dass den Kommunen insgesamt immer weniger finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, als sie tatsächlich benötigen – etwa für den Bau und die Ausstattung von Schulen und Kitas, für Förderungen in der Jugendhilfe, für generationenübergreifende öffentliche Spiel- und Freizeitanlagen uvm.
Die angespannte Haushaltslage vieler Landkreise und kreisfreier Städte ist kein neues Phänomen. In Verbindung mit der stetig wachsenden Schere zwischen Arm und Reich sowie globalen Krisen verschärft sich diese Situation zunehmend. Auch in Leipzig nehmen Armut und gesellschaftliche Belastungen zu – und damit der Bedarf an Sozialer Arbeit.
Angesichts der komplexen und oftmals globalen Ursachen kann es schwerfallen, konkrete Handlungsoptionen zu entwickeln, um diesen Tendenzen entgegenzusteuern.
soLEdarity hat sich gegründet, um vor diesem Hintergrund tätig zu werden.
Wir möchten den zunehmenden Herausforderungen etwas entgegensetzen. Dabei sind wir überzeugt, dass dies am besten gelingt, wenn man vor Ort ansetzt – da, wo Solidarität gelebt und zugleich dringend gebraucht wird.
Wir sehen in Leipzig vielfältiges gemeinnütziges Engagement.
Wir sehen Stiftungen und Vereine, die sich für eine solidarische Stadtgesellschaft einsetzen.
Wir sehen Unternehmen, die soziale Verantwortung übernehmen.
Und wir sehen Fachkräfte und Ehrenamtliche, die täglich Großartiges leisten – sei es in der Kita, im Jugendclub, in der Suchtberatung, im Hospiz oder anderswo. Sie arbeiten meist unter hoher Belastung, getragen von persönlichem Einsatz und einem starken Verantwortungsgefühl – obwohl es im Alltag häufig an grundlegenden Ressourcen fehlt, etwa an Ausstattung, Materialien oder professioneller Unterstützung.
Wir möchten diese Kolleginnen und Kollegen unterstützen – unbürokratisch und ohne aufwendige Nachweise.
Unser Ziel ist es, dazu beizutragen, dass soziale Einrichtungen auch künftig handlungsfähig bleiben.
Gleichzeitig wollen wir die gesellschaftliche Relevanz Sozialer Arbeit sichtbarer machen und dazu beitragen, dass Menschen, die Soziale Arbeit benötigen, sich auch in Zukunft ihrer gewiss sein können.
Unsere Anliegen können nur in einer Stadt Wirklichkeit werden, in der soziale Verantwortung gemeinsam getragen wird und Solidarität gelebte Realität ist.
... und wer gestaltet mit?

Angelika Brecht
Mitglied Kuratorium
- Dipl. Sozialarbeiterin / -pädagogin
- M.A. Soziale Arbeit
- Traumazentrierte Fachberaterin / -pädagogin (DGPT)
- Systemische Beraterin (i.A. DGSF)

Yasmina Rouane
Mitglied Kuratorium
- B.A. Soziale Arbeit
- Systemische Beraterin (i.A. DGSF )
- Systemische Therapeutin (i.A. DGSF)

Roman Jaworski
Gründungsmitglied
- B.Sc. Wirtschaftswissenschaften & Psychologie
- B.A. Erziehungswissenschaft
- Systemischer Berater und Prozessbegleiter (SG Zertifizierung im Prozess)

Jule Wallau
Gründungsmitglied
- B.A. Förderpädagogik
- M.A. Professionalisierung frühkindlicher Bildung
- Insoweit erfahrene Fachkraft im Kinderschutz (§§ 8a, 8b SGB VIII und § 4 KKG)



