
Ein Ort der Begegnung, des Lachens und der Unterstützung – und nun auch des Abenteuers: Dank der tatkräftigen Hilfe vor Ort und der Unterstützung unseres soLEdarity-Direkthilfe-Fonds konnte im Garten des Familienzentrums „MüZeL“ ein neues Stelzenhaus mit Rutsche eingeweiht werden. Ein Bericht über soziales Engagement, finanzielle Hürden und die Kraft gelebter Gemeinschaft.
Ein Anker im Quartier: Warum das MüZeL unersetzlich ist
Wer die Räumlichkeiten des Familienzentrums „MüZeL“ in Leipzig-Grünau betritt, fühlt sich sofort willkommen. Betrieben vom Träger Familie im Zentrum e.V. (FiZ), ist das MüZeL weit mehr als nur eine Anlaufstelle – es ist ein lebendiger Treffpunkt, eine Oase im Alltag und ein verlässlicher Anker für viele Familien im Stadtteil.
Ob beim offenen Familiencafé, bei Krabbel- und Spielgruppen, in Erziehungs- und Alltagsberatungen oder bei gemeinsamen Nachbarschaftsfesten: Das MüZeL schafft Begegnungsmöglichkeiten, die der Einsamkeit entgegenwirken und den sozialen Zusammenhalt in Grünau stärken. Hier finden Eltern ein offenes Ohr für Sorgen des Erziehungsalltags, während Kinder erste Freundschaften schließen.
Das Besondere daran: Die Angebote sind grundsätzlich niedrigschwellig, kostenfrei und allen Menschen zugänglich – unabhängig von Herkunft oder finanziellem Hintergrund.
Die Realität der Träger: Großer Bedarf, begrenzte Mittel
Doch die gesellschaftliche Bedeutung von Familienzentren spiegelt sich nicht immer in ihrer finanziellen Ausstattung wider. Wie in vielen Kommunen sind auch die Familienzentren der Stadt Leipzig nicht vollumfänglich durchfinanziert. Um ihren Betrieb aufrechtzuerhalten, müssen die Träger regelmäßig Eigenmittel erwirtschaften oder auf Spenden zurückgreifen. Ein Spagat, der das hochgradig engagierte Team von Familie im Zentrum täglich fordert: Wie garantiert man kostenfreie Angebote für alle, wenn das Budget an allen Ecken und Enden knapp ist?
Diese Zwickmühle wurde besonders sichtbar, als das MüZeL seine neuen Räumlichkeiten in der sanierten Potschkaustraße 50a bezog. Während das Gebäude den Familien viel Raum für Bewegung und Begegnung bietet, zeigte sich draußen ein ernüchterndes Bild: ein weitestgehend kahler Außenbereich ohne nennenswerte Aufenthaltsqualität – und vor allem ohne adäquate Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten für die jüngsten Besucherinnen und Besucher.
Priorität für die Kleinsten: Sicherheit und Spielspaß im Blick
Zwar gab es auf dem Außengelände an vielen Stellen Sanierungsbedarf, doch für das Team und die Familien stand schnell fest, wo der Anfang gemacht werden musste: Die Kleinen brauchten dringend einen eigenen geschützten Spielbereich zum Klettern, Verstecken und Austoben.
Die Wahl fiel auf ein klassisches, altersgerechtes Spielhaus auf niedrigen Stelzen inklusive einer Rutsche – perfekt dimensioniert, damit auch jüngere Kinder sicher und ohne große Sturzhöhe nach Herzenslust spielen können.
Ein solches Holzspielhaus schlägt jedoch im Budget zu Buche. Um die Anschaffung nicht auf unbestimmte Zeit verschieben zu müssen, trat soLEdarity auf den Plan.
Wenn Spenden direkt wirken: Der Direkthilfe-Fonds macht den Unterschied
Möglich gemacht wurde das Vorhaben durch das Zusammenspiel engagierter Menschen. Neben wertvollen Einzelspenden übernahm vor allem unser soLEdarity-Direkthilfe-Fonds den entscheidenden Anteil der Finanzierung. So konnten die Materialkosten in Höhe von rund 1.500 Euro vollständig gedeckt werden.

Damit das Projekt auch im gesteckten Rahmen blieb, war händische Unterstützung gefragt: Die Arbeitskosten konnten extrem gering gehalten werden, da der Hausmeister des Trägers gemeinsam mit tatkräftigen Freiwilligen selbst zu Säge und Akkuschrauber griff. In vielen Stunden schweißtreibender Eigenleistung stand das kleine Stelzenhaus bald fest verankert im Garten, und das Außengelände der Potschkaustraße 50a wurde sichtlich aufgewertet.
Das strahlende Lachen der Kinder bei der ersten Rutschpartie war der schönste Lohn für alle Beteiligten.

Hilf uns, weitere soziale Einrichtungen zu unterstützen!
Das Projekt im MüZeL zeigt eindrücklich, was unser Direkthilfe-Fonds bewirken kann: Schnelligkeit, Überwindung von Bürokratie und eine unmittelbare Entlastung dort, wo öffentliche Gelder fehlen.
Damit wir auch in Zukunft genau solche Herzensprojekte in unserer Region realisieren und sozialen Einrichtungen unter die Arme greifen können, sind wir dringend auf deine Unterstützung angewiesen. Jede Spende an unseren Direkthilfe-Fonds fließt direkt in konkrete Maßnahmen vor Ort.
Werde Teil der nächsten „Mission“!
Mit deiner Spende an den Direkthilfe-Fonds hilfst du schnell und unbürokratisch dort, wo es gerade am dringendsten gebraucht wird.
